Institut für Schädlingskunde

 

 

Die Schwarzkopfameise (Tapinoma melanocephalum) - ein für Deutschland neuer Hygieneschädling

 

Die Schwarzkopfameise ist weltweit verbreitet

Von den weltweit fast 10.000 bekannten Ameisenarten müssen etliche als Kulturfolger angesehen werden. Unter diesen Arten finden sich auch einige bedeutende Hygieneschädlinge wie zum Beispiel die Pharaoameise (Monomorium pharaonis), oder aber Holzzerstörende Ameisenarten wie die Rossameise (Camponotus ligniperda). Durch den weltweiten Handel werden zunehmend mehr Tier- und Pflanzenarten in Gebiete eingeführt, die nicht zu deren ursprünglichem Verbreitungsgebiet gehören. Mitunter sind solche Neozoen bzw. Neophyten in der Lage sich in neuen Lebensräumen zu etablieren und auszubreiten. Ein Beispiel hierfür ist die zu den Dolichoderinae gehörende Schwarzkopfameise (Tapinoma melanocephalum), die weltweit in den Tropen und Subtropen verbreitet ist. Auch aus gemäßigten Breiten liegen Meldungen vor. Allerdings ist das Vorkommen der Schwarzkopfameise hier auf Gewächshäuser und beheizte Gebäude beschränkt. Wheeler (1910) vermutet das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Schwarzkopfameise entweder in Afrika oder Asien. Smith (1965) ist dagegen der Ansicht, dass aufgrund der weltweiten Verschleppung durch den Menschen keine Angaben über das Herkunftsgebiet von Tapinoma melanocephalum mehr möglich sind. Laut Scheurer & Liebig (1998) wurde Tapinoma melanocephalum für Deutschland bereits 1982 in einem Kindergarten in Halle-Neustadt nachgewiesen. Daneben liegen Beobachtungen für Rostock (1985), Hamburg (1994), Berlin (1994) und Salzgitter-Lichtenberg (1996) vor. In dem 1996 erschienen Bestimmungsbuch von Seifert, in dem alle bis dato für Deutschland bekannten Ameisenarten aufgeführt wurden, taucht Tapinoma melanocephalum noch nicht auf.

 

Schwarzkopfameise – Aussehen

Die monomorphen Arbeiterinnen der Schwarzkopfameise sind mit einer Körperlänge von 1,3 bis 1,5 Millimeter relativ klein. Die Antennen von Tapinoma melanocephalum weisen 12 Segmente auf, die von der Basis zur Spitze hin dicker werden. Der Körper der Schwarzkopfameise ist zweifarbig. Während Kopf und Mesosoma dunkelbraun sind, erscheinen Beine, Petiolus und Gaster der Schwarzkopfameise schwach gelblich bis fast durchsichtig. Der Petiolus wird dorsal von der Gaster überdeckt. Aufgrund ihrer geringen Größe und unauffälligen Färbung werden die Arbeiterinnen von Tapinoma melanocephalum leicht übersehen, was der Art den englischen Trivialnamen „ghost ant“ eingebracht hat. Bei Störungen sondern die Arbeiterinnen der Schwarzkopfameise einen charakteristischen Duftstoff ab, der an verrottende Kokosnüsse erinnert. Hinsichtlich weiterer, im Haus anzutreffender, Ameisenarten kann die Schwarzkopfameise in Deutschland lediglich mit der ebenfalls sehr kleinen Pharaoameise (Monomorium pharaonis) verwechselt werden. Spätestens bei genauerer Betrachtung unter dem Binokular wird aber deutlich, dass es sich um zwei unterschiedliche Arten handelt. Während die Pharaoameise der Unterfamilie Myrmicinae angehört und zwischen Mesosoma und Gaster zwei Stielchenglieder (Petiolus und Postpetiolus) aufweist, sind bei der Schwarzkopfameise, die zur Unterfamilie Dolichoderinae gehört, Mesosoma und Gaster lediglich durch den Petiolus verbunden. Ebenfalls typisch für Tapinoma melanocephalum ist, dass die Arbeiterinnen sehr schnell und hochgradig erregt durcheinander laufen, wenn sie gestört werden. Ein solches Verhalten zeigt die Pharaoameise nicht.

 

Schwarzkopfameise – Lebensweise und Ernährung

Den Staaten von Tapinoma melanocephalum können mehrere 1.000 Arbeiterinnen angehören. Polygynie ist die Regel, das heißt die Kolonien enthalten mehrere Königinnen. Typischerweise bewohnt ein Volk der Schwarzkopfameise gleichzeitig mehrere Nistplätze, zwischen denen ein regelmäßiger Austausch von Individuen stattfindet (Polydomie). Nach Hölldobler & Wilson (1990) werden Nistgelegenheiten oft nur für wenige Tage oder Wochen genutzt. In den Tropen und Subtropen lebt die Schwarzkopfameise sowohl inner- als auch außerhalb von Häusern. Nester der Schwarzkopfameise finden sich unter anderem in abgestorbenen Grasbüscheln, zwischen toten Pflanzenteilen, unter Rinde, in Blumentöpfen, unter Schränken, in Hohlräumen von Wänden, zwischen Büchern oder in zusammengefalteter Wäsche. Aufgrund des hohen Feuchtigkeitsbedarfs der Art sind die Arbeiterinnen von Tapinoma melanocephalum häufig in der Nähe von Wasserleitungen, Toiletten oder eines Ausgusses zu finden. Duftspuren werden häufig unter Schutz bietenden Strukturen wie Teppichrändern angelegt. Neue Kolonien werden durch die Abspaltung von Tochterkolonien gegründet (budding). Hierbei verlassen ein oder auch mehrere Weibchen zusammen mit Arbeiterinnen und Brut (Larven und Puppen) eine bereits etablierte Kolonie, um eine neue Nistgelegenheit zu beziehen. Als Nahrung dient der Schwarzkopfameise hauptsächlich Honigtau, den die Arbeiterinnen von Blatt- und Wollläusen sammeln. Die Honigtaulieferanten werden von den Ameisen gegenüber Prädatoren geschützt. Daneben werden auch Insekten verzehrt. Im Haus zeigt die Schwarzkopfameise eine Präferenz für süße Nahrungsmittel wie Zucker, Honig oder Kuchen.

 

Schwarzkopfameise (Tapinoma melanocephalum)

Abbildung 1: Die Schwarzkopfameise (Tapinoma melanocephalum) ist wie die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) ein Hygieneschädling

Pharaoameise (Monomorium pharaonis)

Abbildung 2: Die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) verursacht ähnliche Probleme wie die Schwarzkopfameise (Tapinoma melanocephalum)

 

 

Die Schwarzkopfameise ist ein bedeutender Hygieneschädling

Wie die Pharaoameise gilt auch Tapinoma melanocephalum als Hygieneschädling, der vor allem bei einem Auftreten in Krankenhäusern und Lebensmittel verarbeitenden Betrieben bekämpft werden muss. Olaya & Chacon (2001) berichten, dass Tapinoma melanocephalum in kolumbianischen Krankenhäusern für sieben verschiedene Bakterienarten als Vektor dienen kann. Darunter waren unter anderem die humanpathogenen Bakterien Staphylococcus sp. und Enterobacter cloacae. Es kann vermutet werden, dass Tapinoma melanocephalum im Allgemeinen ähnliche Probleme verursachen kann wie die Pharaoameise (Monomorium pharaonis). Für die Bekämpfung von Tapinoma melanocephalum stehen Köder und Kontaktinsektizide zur Verfügung. Die Anwendung von Fraßködern sollte aufgrund der nachhaltigeren Wirksamkeit, sowie geringerer Nebenwirkungen bevorzugt werden.

 

Schwarzkopfameise - Bekämpfungsmöglichkeiten

Kolonien von Tapinoma melanocephalum können sowohl mit Kontaktinsektiziden, als auch mit Fraßköder bekämpft werden. Kontaktinsektizide können Wirkstoffe aus verschiedenen Stoffklassen enthalten. Gebräuchlich sind unter anderem organische Phosphorsäureester (zum Beispiel Diazinon), Carbamate (z. B. Propoxur), synthetische Pyrethroide (z. B. Cypermethrin, Bifenthrin, Cyfluthrin, Deltamethrin) oder Phosphorsäureester (z. B. Chlorpyrifos, Fenitrothion). Kontaktinsektizide in flüssiger Form eignen sich vor allem zur Bekämpfung von Ameisenarten, die ihre Nester in der Erde anlegen, wie zum Beispiel der Schwarzgrauen Wegameise (Lasius niger). Zusätzlich können diese Kontaktinsektizide auf die Ameisenstraßen appliziert werden. Auch solche Bereiche, in denen die Tiere in das Haus eindringen, können mit diesen Mitteln behandelt werden. Da die Schwarzkopfameise unter mitteleuropäischen Verhältnissen keine Kolonien im Freiland etablieren kann, erscheint die Anwendung eines flüssigen Kontaktinsektizids nur bei der Bekämpfung von Kolonien angebracht zu sein, die ihre Nester in Topfpflanzen angelegt haben. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass dabei auch die Pflanzen Schaden nehmen können. Bei der Applikation eines Kontaktinsektizids auf die Ameisenstraßen wird, wenn überhaupt, nur ein sehr kleiner Teil der Arbeiterinnen vernichtet. Ein nachhaltiger Bekämpfungserfolg stellt sich nicht ein, da mit dieser Methode weder die Brut, noch die Königinnen erreicht werden können. Aufgrund der gesundheitlichen Risiken, die mit der Anwendung vieler Kontaktinsektizide in Innenräumen verbunden sind, sollte auf diese Form der Bekämpfung möglichst verzichtet werden. Wenn es gelingt, die Nester der Schwarzkopfameise zu lokalisieren, kann ein staubförmiges Kontaktinsektizid eingesetzt werden, dass in Hohlräumen, in denen die Tiere nisten ausgebracht wird. Da Tapinoma melanocephalum ein Mikroklima mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit bevorzugt, muss darauf geachtet werden ein Produkt zu verwenden, das bei Feuchtigkeit nicht verklumpt. Falls man sich für den Einsatz eines Kontaktinsektizids entscheidet, muss gewährleistet sein, dass es sich um ein nicht repellierendes Produkt handelt.

In der Regel wird es nicht gelingen sämtliche Teilnester einer Tapinoma melanocephalum-Kolonie ausfindig zu machen. Daher sollten in Verbindung mit einem Kontaktinsektizid stets auch vergiftete Fraßköder eingesetzt werden. Kommerziell erhältliche Produkte enthalten unter anderem die Wirkstoffe Borsäure, Chlorpyrifos, Hydramethylnon oder Methoprene. Um sicher zu gehen, dass eine Bekämpfung dauerhaften Erfolg bringt, muss die Schwarzkopfameisen-Kolonie vollständig eliminiert werden. Dies kann nur erreicht werden, wenn die Köder über mehrere Monate hinweg angeboten und auch regelmäßig ausgetauscht werden. Parallel dazu sollten zum Nachweis der Ameisen Leimkärtchen ausgebracht werden, mit deren Hilfe der Bekämpfungserfolg überprüft werden kann.

Ulloa-Chacon & Jaramillo (2003) testeten die Wirkung von Fraßködern mit vier verschiedenen Insektiziden auf komplette Kolonien der Schwarzkopfameise unter Laborbedingungen. Hierzu wurde eine 10-prozentige Zuckerlösung entweder mit Borsäure, Fipronil, Hydramethylnon oder Diflubenzuron versetzt. Der beste Bekämpfungserfolg wurde mit dem Wirkstoff Fipronil erzielt. Bei Verwendung einer 0,05-prozentigen Fipronil-Konzentration starben bereits im Verlauf der ersten Woche in sämtlichen Kolonien alle Arbeiterinnen, Weibchen und Larven von Tapinoma melanocephalum ab. Es handelt sich bei Fipronil um ein N-phenylpyrazol mit einem Trifluoromethylsulfinyl-Substituenten. Die Substanz wird an den Gamma-Aminobuttersäure-Rezeptor (GABA) gebunden und blockiert auf diese Weise Chlorid-Kanäle. Fipronil schädigt zwar auch Wirbeltiere, wirkt aber gegenüber Insekten wesentlich stärker toxisch (Hainzl et al., 1998). Auch durch den Einsatz von Borsäure (0,5 %) ließ sich ein hundertprozentiger Bekämpfungserfolg gegen die Schwarzkopfameise erzielen. Nach zweiwöchiger Anwendung des Präparates waren alle Arbeiterinnen gestorben. Zum Ende der dritten Woche waren darüber hinaus auch sämtliche Weibchen und Larven verendet. Borsäure greift das Nervensystem von Insekten an und wirkt dehydrierend. Dieses Insektizid ist schon in sehr geringen Dosen wirksam und büßt unter geeigneten Bedingungen (das Produkt muss trocken bleiben) selbst nach längerer Anwendung nichts von seiner Wirksamkeit ein. Pulverförmige Borsäure ist geruchsneutral und wirkt auf Insekten nicht repellierend. Ein weiterer Vorteil dieser Substanz ist die geringe Toxizität gegenüber Warmblütern.

Hydramethylnon (2 %) reduzierte im Laborversuch zwar die Arbeiterinnen-Zahlen deutlich, allerdings überlebten einzelne Tapinoma melanocephalum-Weibchen die Behandlung bis Versuchsende (9 Wochen nach Testbeginn). Hydramethylnon gehört zur Gruppe der Amidinohydrazone und muss, um wirksam zu sein, in den Verdauungstrakt gelangen. Insekten werden nach der Aufnahme von Hydramethylnon innerhalb von 24 Stunden lethargisch und sterben in der Regel im Verlauf von drei bis vier Tagen. Hydramethylnon unterbindet die Zellatmung in den Mitochondrien, indem es den Elektronen-Transport im Cytochrom b- und Cytochrom c-Komplex unterbricht.

Sehr uneinheitlich waren die Ergebnisse nach Verfütterung von Diflubenzuron (1 %). Während zumindest in einigen Kolonien der Schwarzkopfameise eine Abnahme bei Arbeiterinnen- und Weibchen-Zahlen beobachtet wurde, ließ sich dagegen insgesamt eine Zunahme der Brut feststellen. Diflubenzuron aus der Gruppe der Acylharnstoffe hemmt die Synthese von Chitin bereits in relativ geringen Anwendungskonzentrationen. Diflubenzuron weist eine Kontakt- und Fraßgiftwirkung insbesondere gegen holometabole Insekten auf und fungiert als systemisches Insektizid mit relativ niedriger Säugertoxizität. Durch die Aufnahme von Diflubenzuron wird die Häutung gestört, das heißt es erfolgt keine Entwicklung zum adulten Insekt. Meist sterben die behandelten Tiere während oder unmittelbar nach der Häutung.


 

Bekämpfung der Schwarzkopfameise unter Praxisbedingungen

Abschließend soll an einem konkreten Beispiel über einen Tapinoma melanocephalum-Befall, sowie die daraufhin eingeleiteten Bekämpfungsmaßnahmen berichtet werden. Die Schwarzkopfameise trat hier in einem eingeschossigen, einzeln stehenden Haus in Seeheim bei Darmstadt auf. Die Tiere konnten zwar im gesamten Haus angetroffen werden, konzentrierten sich aber vor allem in Küche, Bad und Wohnzimmer. Im Wohnzimmer waren die Ameisen hauptsächlich auf den dort reichlich vorhandenen Topfpflanzen zu finden. In der Küche wurden die Insekten vermehrt dabei beobachtet, wie sie ihren Nahrungsbedarf an süßen Lebensmitteln (vor allem Honig) deckten. Auch die im Keller gelagerten Honigwaben (die Hausbesitzer waren Imker) wurden von den Ameisen als Zuckerquelle genutzt. Außerhalb des Hauses war die Schwarzkopfameise nicht zu beobachten. Der Tapinoma melanocephalum-Befall war den Hausbewohnern bereits seit mehreren Jahren bekannt. Bekämpfungsversuche mit Köderdosen und Kontaktinsektiziden führten nie zum gewünschten Erfolg. Im August 2003 wurde schließlich das Institut für Schädlingskunde eingeschaltet, um in Zusammenarbeit mit einem vor Ort tätigen Schädlingsbekämpfungsunternehmen eine Strategie zur Bekämpfung dieser Schwarzkopfameisen-Kolonie auszuarbeiten. Zunächst wurden die Bewohner angewiesen sämtliche Zuckerquellen (vor allem Honig) vor den Ameisen in Sicherheit zu bringen. Dann wurde Drax Ameisenköder (Wirkstoff 5 % Borsäure) im gesamten Haus ausgebracht. Schon während der ersten Anwendung ließ sich beobachten, dass der Köder von den Tieren gut angenommen wurde – an den Köderstellen sammelten sich Hunderte von Ameisen. Auf die Anwendung von Kontaktinsektiziden wurde verzichtet, da die Nester nicht lokalisiert werden konnten. Aufgrund unserer Erfahrungen bei der Bekämpfung von Pharaoameisen wurde die Behandlung über einen Zeitraum von sechs Monaten durchgeführt, wobei der Köder regelmäßig alle 10 Tage ausgetauscht wurde. Der Erfolg der Methode war bereits nach kurzer Zeit deutlich sichtbar. Schon bei der zweiten Köderanwendung waren kaum noch Schwarzkopfameisen zu entdecken. Ab der vierten Köder-Ausbringung wurden gar keine Tiere mehr registriert. Der Tapinoma melanocephalum-Befall konnte somit dauerhaft beseitigt werden.

Literaturverzeichnis

Hainzl, D., Cole, L. M. & Casida, J. E. (1998): Mechanisms for selective toxicity of fipronil insecticide and its sulfone metabolite and desulfinyl photoproduct. Chem. Res. Toxicol. 11 (12): 1529-35.

Hölldobler, B. & Wilson, E. O. (1990): The Ants. Belknap Press of Harvard University Press. Cambridge, MA. 732 pp.

Olaya, L. A. & Chacon, P. (2001): Hormigas asociadas a centros hospitalarios del Valle del Cauca. p. 223. In Proceedings, XXXVI Congreso Nacional de Ciencias Biológicas, 10-13 October 2001, Cartagena, Colombia.

Seifert, B. (1996): Ameisen beobachten, bestimmen. Naturbuch Verlag, Augsburg, 352 pp.

Smith, M. R. (1965): House-infesting ants of the eastern United States; their recognition, biology, and economic importance. USDA-ARS Technical Bulletin 1326. 105 p.

Ulloa-Chacon, P. & Jaramillo, G. I. (2003): Effects of Boric Acid, Fipronil, Hydramethylnon, and Diflubenzuron Baits on Colonies of Ghost Ants (Hymenoptera: Formicidae). J. Econ. Entomol. 96 (3): 856-862.

Wheeler, W. M. (1910): Ants, their structure, development and behavior. Columbia University Press. New York and London. 663 p.

 

Glossar

Dorsal: Oben, auf dem Rücken (anatomische Lagebezeichnung)

Gaster: Hinterleib der Ameisen

Mesosoma: Mittlerer Körperabschnitt bei Ameisen

Monomorph: Einheitlich aussehend

Neophyten: Pflanzliche Neubürger

Neozoen: Tierische Neubürger

Petiolus: Bindeglied zwischen Mesosoma (Mittelleib) und Gaster (Hinterleib) bei Ameisen

Prädatoren: Fressfeinde

 

Hinweis: Der Artikel wurde im Original im Jahr 2004 in der Zeitschrift "Der praktische Schädlingsbekämpfer" veröffentlicht. Die im Text genannten Wirkstoffe sind mittlerweile z. T. nicht mehr als Biozide verfügbar.

 

 

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