Institut für Schädlingskunde

 

 

Das Weißgraue Flechtenbärchen – ein neuer Schädling im urbanen Raum?

 

In diesem Jahr häuften sich vor allem im südwestdeutschen Raum Meldungen über kleine, haarige Raupen, die besonders oft in Dachgeschoßwohnungen eindrangen. Viele der Betroffenen klagten nach dem Kontakt mit den Raupen über Juckreiz und Hautrötungen. Meist handelte es sich bei den Raupen um die Larven des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola). Wir stellen die Art vor und diskutieren denkbare Bekämpfungsmöglichkeiten.

 

Ein typischer Fall aus der Praxis

Anfang Juli 2012 wurde die Firma Kleinlogel Schädlingsbekämpfung GmbH aus dem südhessischen Darmstadt von einer Kundin im benachbarten Offenbach angefordert, die in einem 6-Familienhaus direkt unter dem Dach wohnte. Die Kundin berichtete, dass sie seit ein paar Tagen nachts zahlreiche kleine, braune und stark behaarte Raupen in ihrer Wohnung beobachtet habe. Einige der Raupen tauchten sogar im Bett der Frau auf. Bei Hautkontakt mit den Tieren entwickelte die Kundin starken Juckreiz. Aufgrund dieser massiven Belästigung zog die Dame schließlich aus der Wohnung aus. Nach intensiver Suche fand sich der Kot der Raupen schließlich in den Laibungen des Dachflächenfensters (siehe Abbildung 1) was darauf hindeutete, dass die Raupen über die Laibungen der Dachflächenfenster in die Wohnung gelangt waren. Bei der weiteren Suche fanden sich Raupen auch im Bereich des Dachbodens (siehe Abbildung 2). Um die Tiere hier zu bekämpfen, wurde ein Pyrethrum-Präparat im Kaltnebel-Verfahren eingesetzt. Diese Maßnahme hatte allerdings nur mäßigen Erfolg. Vermutlich hatten sich die meisten Raupen in der Dämmung des Dachbodens oder in anderen, unzugänglichen Bereichen aufgehalten und waren so vor dem Kontaktinsektizid geschützt. Nachdem eine Bestimmung der Raupen durch das Institut für Schädlingskunde zweifelsfrei ergeben hatte, dass es sich um das Weißgraue Flechtenbärchen handelte, wurde auf dem Dach des betroffenen Wohnhauses gezielt nach Flechten und Grünalgen gesucht, von denen sich die Raupen dieser Schmetterlingsart ernähren. Hier wurde man auch sofort fündig – auf den Dachziegeln fanden sich zahlreiche Flechten und Grünalgen (siehe Abbildungen 3 und 4). Diese wurden dann entfernt um den Raupen ihre Nahrungsgrundlage zu entziehen. Allerdings konnte auch mit dieser Maßnahme keine Befallsfreiheit erzielt werden. Auch danach wurden noch weitere Raupen in der Wohnung gefunden.

 

Weißgraues Flechtenbärchen (Eilema caniola) Kot

Abbildung 1: In den Laibungen der Dachflächenfenster wurde Kot der Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) gefunden

 Dachboden mit Eilema caniola-Befall (Weißgraues Flechtenbärchen)

Abbildung 2: Auf dem Dachboden wurde zur Bekämpfung der Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) ein Pyrethrum-Präparat im Kaltnebel-Verfahren ausgebracht

 


 

Aussehen, Verbreitung und Lebensweise des Weißgrauen Flechtenbärchens

Das Weißgraue Flechtenbärchen (Eilema caniola) ist ein nachtaktiver Schmetterling aus der Familie der Bärenspinner (Arctiidae). Die relativ kleinen Schmetterlinge erreichen eine Flügelspannweite von 28 bis 35 Millimetern. Die weißlichen bis silbrig-weißen Vorderflügel werden in Ruhestellung eng am Körper anliegend getragen (siehe Abbildung 5). Die rund zwei bis drei Zentimeter lang werdenden Raupen sind überwiegend bräunlich gefärbt. Auf dem Rücken fallen zwei Reihen mit rötlichen Punkten auf. Außerdem besitzen die Raupen kurze, seitlich abstehende Borstenhaare (siehe Abbildung 6). Die abgelegten Eier sind milchig weiß, kugelrund und stark glänzend. Sie weisen einen Durchmesser von 0,6 bis 0,65 mm auf. Die Eier werden stets als sog. Eispiegel abgesetzt – dabei werden meist 60 bis 80 Eier dicht aneinander liegend abgelegt, so wie dies beispielsweise auch beim Eichenprozessionsspinner zu beobachten ist. Bei einer Temperatur von 24°C dauert es durchschnittlich vier Tage bis die Jungraupen aus den Eiern schlüpfen (Wyniger, 1956). Die aus dem Ei schlüpfenden Jungraupen sind rund 1,6 mm lang. Bei einer konstanten Temperatur von 24°C dauert die Entwicklung der Raupen vom Schlupf aus dem Ei bis zur Verpuppung zwischen 50 und 60 Tage – also rund zwei Monate (Wyniger, 1956).

 

Flechtenbewuchs auf Dachziegeln

Abbildung 3: Auf den Dachziegeln des betroffenen Hauses wuchsen Flechten, von denen sich die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) bekanntermaßen ernähren

Grünalgenbewuchs auf Dachziegeln

Abbildung 4: Die Flechten wurden ebenso wie die auf dem Dach wachsenden Grünalgen mechanisch entfernt um den Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) die Nahrungsgrundlage zu entziehen

 

 

Massenauftreten des Weißgrauen Flechtenbärchens

Die Art kommt von Nordwestafrika über Süd- und Mitteleuropa bis nach Westasien vor. In Deutschland war das Weißgraue Flechtenbärchen bis vor wenigen Jahren nur ganz lokal vor allem im Oberrheingraben und im Bodenseeraum verbreitet. In der Roten Liste von Rheinland Pfalz aus dem Jahr 2007 wird Eilema caniola zum Beispiel noch in der Kategorie 2 (stark gefährdet) aufgeführt. Mittlerweile hat sich das Verbreitungsgebiet der Tiere in Deutschland aber stark ausgedehnt. Gemeldet wurde die Art inzwischen auch aus Nordbaden, dem Rhein-Main-Gebiet, aus dem Nürnberger Raum und sogar aus Köln. Wärmebegünstigte Felshänge und steinige Trockenrasen stellen wohl den ursprünglichen Lebensraum der Tiere dar. Wesentlich häufiger ist die Art aber inzwischen offensichtlich im urbanen Bereich wo die Tiere Hausdächer besiedeln, die mit Flechten, Moosen und Grünalgen bewachsen sind. In ihrem südlichen Verbreitungsgebiet tritt die Art offensichtlich schon länger verstärkt im städtischen Bereich auf. So berichtet beispielsweise Agosti (2003) von einem Massenauftreten von Eilema caniola aus dem historischen Zentrum des norditalienischen Brescia. Aus der Schweiz ist das massenhafte Auftreten des Weißgrauen Flechtenbärchens in Wohnungen bereits vor über 50 Jahren dokumentiert worden. So berichtet Wyniger (1956) von insgesamt 18 Fällen aus mehreren Schweizer Kantonen, in denen die Raupen in großer Zahl in Erdgeschosswohnungen sowie Dachwohnungen eindrangen. Ebenso wie die Falter sind auch die Raupen nachtaktiv. Nachts fressen sie an Algen und Flechten. Tagsüber verkriechen sie sich in Ritzen oder Spalten. Dabei suchen sie aktiv kühle Bereiche auf. Oft findet man die Tiere an der Unterseite von Dachziegeln oder unter Fensterbänken. Wenn es hier für die Tiere zu heiß wird, suchen sie nach einem Weg ins Innere der Häuser. Dies ist der Grund dafür, warum die Raupen vor allem im Hochsommer in großer Zahl in Dachgeschoßwohnungen auftauchen.

 

Weißgraues Flechtenbärchen (Eilema caniola) Falter

Abbildung 5: Die silbrig-weißen Schmetterlinge des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) sind nachtaktiv

Weißgraues Flechtenbärchen (Eilema caniola) Falter

Abbildung 6: Die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) werden rund zwei bis drei Zentimeter lang

 

 

 

Die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens ernähren sich von Grünalgen

Das Weißgraue Flechtenbärchen ist in Mitteleuropa bivoltin – das bedeutet, dass pro Jahr zwei Generationen auftreten. In der Schweiz werden die Raupen vor allem in den Monaten Mai und Juni sowie August und September gefunden (Wyniger, 1956). Die Art überwintert im Raupenstadium. Die Lebensdauer der nachtaktiven Falter ist relativ kurz. Bei einer konstanten Temperatur von 24°C, sowie einer hohen relativen Luftfeuchtigkeit lebten die Falter unter Laborbedingungen nur rund eine Woche. Nach der Begattung dauert es rund vier Tage bis die Weibchen mit der Eiablage beginnen. Durchschnittlich legen die Weibchen von Eilema caniola zwischen 75 und 90 Eier. Die Eier sind gegenüber Kälte recht empfindlich. Bei Temperaturen von weniger als 11°C können sie sich nicht entwickeln. Die Raupen ernähren sich soweit bekannt wohl vor allem von Grünalgen und erst in zweiter Linie von Flechten. In einem Laborversuch von Wyniger (1956) bevorzugten sowohl die frisch geschlüpften Jungraupen, als auch bereits ältere Raupen Grünalgen der Art Pleurococcus naegeli gegenüber den angebotenen Flechtenarten. Die Blätter von verschiedenen krautigen und holzigen Pflanzenarten wurden von den Raupen größtenteils verschmäht. Lediglich die Blätter der Salweide wurden gefressen. Allerdings verlief die Entwicklung der Raupen an Blättern der Salweide nicht normal und es starben 70 % der getesteten Junglarven innerhalb von 10 Tagen ab. Diese Befunde erklären auch, warum die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens nicht jedes Jahr als Lästlinge bzw. Schädlinge in großer Zahl in Wohnungen auftreten. Nur in Jahren mit einem regenreichen Frühjahr und Sommer, wie zum Beispiel im Jahr 2012, können sich auf Hausdächern vor allem Grünalgen in ausreichender Menge entwickeln.

 

 

Das Weißgraue Flechtenbärchen – ein Schädling oder nur ein Lästling?

Wyniger (1956) bezeichnet die Raupen dieser Schmetterlingsart lediglich als lästig. Allerdings weist dieser Autor in derselben Publikation wörtlich auf folgenden Sachverhalt hin: „Das Berühren der Raupen kann bei Personen mit empfindlicher Haut partielle Ekzeme hervorrufen, in dem die mit Widerhaken versehenen Raupenhaare durch Kratzen und Reiben leicht in die Haut eindringen“. Nach aktuellen Schilderungen von Betroffenen im Internet können die Haare der Raupen bei direktem Kontakt zu Hautrötungen, Juckreiz und lokalen Schwellungen der Haut führen (Quellen: http://www.schmetterling-raupe.de/art/caniola.htm und http://www.lepiforum.de/cgi-bin/forum.pl?md=read;id=6082). Nach unserer Auffassung ist das Weißgraue Flechtenbärchen daher ebenso wie zum Beispiel der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) im häuslichen Bereich als Hygieneschädling anzusehen, auch wenn das allergene Potential der Raupenhaare weit geringer zu sein scheint als beim Eichenprozessionsspinner.

 

Flechte

Abbildung 7: Die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) ernähren sich auch von Flechten

Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) Raupen

Abbildung 8: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) können wie die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens (Eilema caniola) Hautirritationen hervorrufen

 

 

 

Bekämpfungsmöglichkeiten – was ist erlaubt?

Das Weißgraue Flechtenbärchen tritt erst seit wenigen Jahren verstärkt im urbanen Raum auf. Daher gibt es noch kein Standardverfahren zur Bekämpfung dieses Schädlings. Wir möchten daher über eigene Erfahrungen bei der Bekämpfung der Raupen berichten und auch andere, häufig vorgeschlagene Bekämpfungsverfahren diskutieren.

 

Einsatz von Pyrethrum im Nebelverfahren

In dem eingangs erwähnten Fall aus der Praxis wurde der Dachboden des befallenen Wohnhauses, in dem nach eingehender Suche auch Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens gefunden wurden, mit einem Pyrethrum-Produkt behandelt. Der Wirkstoff wurde dabei vernebelt. Im Nachhinein erwies sich diese Maßnahme als nicht ausreichend, da auch nach Durchführung der Maßnahme weiter Raupen in die Wohnung eindrangen. Ein Grund für diesen Misserfolg ist sicher, dass nur ein Teil der Raupen mit dem Kontaktinsektizid in Berührung kam. Vermutlich hielten sich viele Larven in der Dämmung des Dachbodens auf und waren so vor dem Wirkstoff geschützt. Selbstverständlich konnten mit dieser Maßnahme auch nur Raupen abgetötet werden, die sich bereits im Dachboden aufhielten. Alle Raupen, die später von außen eindrangen wurden nicht geschädigt, da Pyrethrum bekanntermaßen keine langanhaltende Wirkung besitzt.

 

Mechanische Entfernung der Nahrungsgrundlage

Das mechanische Entfernen von Flechten, Moosen und Algen auf dem Dach ist sicherlich eine Methode, mit der man den Tieren ihre Nahrungsgrundlage entziehen kann – allerdings nur wenn dies sehr gründlich erfolgt. In der Praxis dürfte es unmöglich sein, in allen Bereichen, die den Raupen zugänglich sind sämtliche, potentielle Raupennahrung zu entfernen. Vor allem wenn in direkter Nachbarschaft der betroffenen Gebäude alte Bäume stehen, finden die Raupen auch dort genügend Nahrung. Aber auch wenn keine Nahrung mehr auf dem Dach vorhanden ist können Raupen auf der Suche nach Nahrung in die Dachwohnungen eindringen.

 

Einsatz von Bioziden

Da die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens nachtaktiv sind und nachts auf den Dächern befallener Gebäude auf Nahrungssuche gehen, erscheint es potenziell möglich auf den Dachziegeln oder auf der Hausfassade ein Biozid zu applizieren, das als Kontakt- oder Fraßgift wirkt. Uns ist bekannt, dass manche Schädlingsbekämpfer mit gutem Erfolg das Biozid DEMAND® CS eingesetzt haben, indem sie das Präparat nachts, wenn die Raupen von Eilema caniola aktiv waren, auf Dächern und Hausfassaden ausgebracht hatten. Nach Angaben des Herstellers kann DEMAND® CS zur Bekämpfung von Schaben, Ameisen, Flöhen, Fliegen, Stechmücken, Käfern, Ohrwürmern, Bettwanzen und Milben eingesetzt werden. Es enthält den Wirkstoff Lambda-Cyhalothrin aus der Gruppe der synthetischen Pyrethroide. Allerdings darf das Produkt wie auch andere Biozide nur in Innenräumen verwendet werden. Ein Einsatz gegen die Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens im Außenbereich scheidet daher aus rechtlichen Gründen aus!

 

Verwendung von Bacillus thuringiensis-Präparaten

Denkbar wäre zur Bekämpfung der Raupen auch eine nächtliche Behandlung der auf Dächern wachsenden Flechten und Algen mit einem Bacillus thuringiensis-Präparat. Ein solches Vorgehen wird zum Beispiel vom Amt für Umwelt, Energie und Mobilität der Stadt Offenbach empfohlen (Quelle: http://www.offenbach.de/offenbach/themen/leben-in-offenbach/umwelt/article/baerenalarm-flechtenbaeren-breiten-sich-aus.html). Zwar wird hier kein Produkt genannt, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass das Bt-Präparat DIPEL ES gemeint ist, da im selben Zusammenhang auch die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erwähnt wird. DIPEL ES ist als Pflanzenschutzmittel zugelassen und enthält sog. Endotoxine, die von dem Bodenbakterium Bacillus thuringiensis var. kurstaki gebildet werden. DIPEL ES funktioniert als Fraßgift - es muss also von den Raupen zusammen mit der Nahrung aufgenommen werden um seine Wirkung entfalten zu können. Die Endotoxine zerstören die Darmwand der Larven und bewirken so einen schnellen Fraß Stopp. Die derartig geschädigten Raupen sterben innerhalb weniger Tage. Da bekannt ist, dass Arten aus der Familie der Bärenspinner, in die auch das Weißgraue Flechtenbärchen gehört, empfindlich gegenüber Bacillus thuringiensis var. kurstaki sind, erscheint es durchaus sinnvoll zu sein Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens mit DIPEL ES zu bekämpfen. Allerdings gibt es rechtliche Gründe, die ganz klar dagegen sprechen. DIPEL ES hat eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel und darf im Forst gegen die Raupen verschiedener Schadschmetterlinge wie zum Beispiel den Eichenprozessionsspinner eingesetzt werden. Das Mittel darf jedoch nicht als Biozid verwendet werden. Damit scheidet der unbestritten Umwelt- und Anwenderfreundliche Wirkstoff Bacillus thuringiensis zur Bekämpfung des Weißgrauen Flechtenbärchens leider ebenfalls aus.

 

Zusammenfassung und Fazit

Das Weißgraue Flechtenbärchen ist zweifelsfrei ein neuer Schädling im urbanen Bereich, der sich in den kommenden Jahren in Deutschland vermutlich weiter ausbreiten und dabei auch an Bedeutung zunehmen wird. Aufgrund der bei uns bestehenden Rechtslage ist es derzeit allerdings nicht möglich einen Befall mit diesen Schädlingen im Sinne der Betroffenen sicher zu beseitigen, ohne gegen geltende Vorschriften zu verstoßen. Dieser Umstand hat vor allem bei vielen Schädlingsbekämpfern zu einer großen Verunsicherung geführt. Es wäre daher wünschenswert, wenn Vertreter des Umweltbundesamtes (UBA) oder der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu diesem Thema Stellung beziehen würden.


 

Hinweis: Dieser Artikel wurde ursprünglich unter dem Titel "Das Weißgraue Flechtenbärchen - ein neuer Schädling im urbanen Bereich?" in der DpS-Ausgabe 10/2012 veröffentlicht. Die geschilderte Bekämpfung der Raupen des Weißgrauen Flechtenbärchens wurde von der Fa. Kleinlogel GmbH (Darmstadt) durchgeführt.

 

Informationen zu ähnlichen Schädlingsarten

Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea)

Pinienprozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa)

Schwammspinner (Lymantria dispar)

 

 

Steckbriefe weiterer Schädlingsarten