Institut für Schädlingskunde

Kleiner Diebkäfer



Hier erfahren Sie alles Wissenwerte über Aussehen, Verbreitung, Verhalten, Schadpotenzial und Bekämpfen des Kleinen Diebkäfers (Ptinus pusillus)



Wissenschaftliche Bezeichnung: Ptinus pusillus STURM, 1837

 

Kleiner Diebkäfer - Aussehen: Die rostrot gefärbten Käfer erreichen eine Körperlänge von bis zu drei Millimetern und fallen durch eine dichte, gelbliche Behaarung auf. Während der Halsschild der männlichen Käfer kleine Seitenwülste hat, zeigt der Halsschild des Weibchens von Ptinus pusillus eine abgerundete Form.

 

 
Abb. 1: Der Kräuterdieb (Ptinus fur) gehört in dieselbe Gattung wie der Kleine Diebkäfer (Ptinus pusillus)  

 

 

Kleiner Diebkäfer - Verbreitung und Verhalten: Der Kleine Diebkäfer ist eine Feuchte liebende Art, die sich bei Temperaturen zwischen 17,5°C und 25°C entwickeln kann. Bei 25°C dauert die Larvalentwicklung durchschnittlich drei Monate. Bei tieferen Temperaturen setzt eine Diapause ein, wodurch sich die Entwicklungszeit der Larven auf mehr als ein Jahr verlängern kann.

 

 

Kleiner Diebkäfer - Schadpotenzial: Der Kleine Diebkäfer befällt in Häusern und Lebensmittellagern verschiedene Vorräte pflanzlicher Herkunft und gilt daher als Vorratsschädling.

 

Kleiner Diebkäfer - Bekämpfen: Die kleinen Käfer werden meist mit befallener Ware verschleppt. Gelangen die Tiere so in Privathaushalte, dann sollten befallene Lebensmittel umgehend entsorgt werden. In Vorratslagern kann Ware, die von Ptinus pusillus befallen ist, mit gasförmigen Insektiziden wie Phosphorwasserstoff, Kohlendioxid oder Stickstoff entwest werden.

 

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